wo man was erleben kann!
Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.
Das in diesem Jahr fortgesetzte Projekt der NABU Umweltpyramide zum Schutz des Großen Brachvogels und alle anderen bedrohten Wiesenvögel hat inzwischen Fahrt aufgenommen. Waren es im April noch
17 bekannte Reviere, so ist die Zahl inzwischen auf 42 bestätigte Reviere angewachsen und die Meldungen zu diesen markanten Wiesenvögeln mit dem langen gebogenen Schnabel reißen nicht ab. Grund
ist die Ausweitung des ursprünglichen Projektgebietes auf die gesamte Landkreisfläche aber auch die gute Zusammenarbeit mit den Landwirten und der Jägerschaft bei diesem Projekt. „In diesem Jahr
ist das Engagement der Landwirtschaft im kompletten Landkreis enorm hoch“, freut sich Projektleiterin Simone Zukowski von der NABU Umweltpyramide, „fünf der zehn Nester wurden von Landwirten
gemeldet, die sich alle damit einverstanden erklärten, die Gelege einzuzäunen“.
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Durch den lang anhaltenden Frost hat sich die alljährliche Wanderung von Kröten, Fröschen und Molchen aus den Winterquartieren zu den Laichplätzen in diesem Jahr um mehr als vier Wochen verspätet. So wurde der Zaun am Brilliter Eichholz bereits am 7. März gestellt, die Wanderung der Amphibien setzte aber erst am 9. April, also mit vier Wochen Verspätung ein. „Mit dem wärmeren Wetter im April wurden wir am Zaun fast „überrannt“. Innerhalb weniger Tage sind mehrere tausend Tiere von uns über die Straße gebracht worden“, erklärt Rensina Boiten, die ehrenamtlich zusammen mit fünf weiteren Helfern den Krötenzaun am Gnarrenburger Eichholz betreut. Am vergangenen Freitag begleitete ein Filmteam des NDR „Hallo Niedersachsen“ die Wanderung der Tiere und die ehrenamtlichen Helfer beim Einsatz am Amphibienschutzzaun begleitet.
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Rechtzeitig zur Urlaubsplanung für das kommende Jahr legt der NABU sein neues Reiseprogramm 2013 vor. Zu den attraktiven Reisezielen der vergangenen Jahre nach Cornwall oder ins Land der Seen und
Störche nach Masuren, kommen im nächsten Jahr eine spannende Reise in die grenzüberschreitenden österreich-ungarischen Nationalparke am Neusiedler See sowie in die attraktiven Schutzgebiete der
englischen Ostküste in Norfolk/Suffolk. Die Reisen sind ausführlich im gerade erschienen Reiseprogramm 2013 beschrieben und können bei der NABU Umweltpyramide unter der Telefonnummer 04761 71330
abgefordert werden.
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Masuren ist das Land der Seen und Tümpel, der Störche, der blühenden Wiesen und Felder und der endlosen Alleen. Vielerorts erscheint es, als sei die Zeit dort stehen geblieben - wie eine
Landschaft von früher. Auf einer zwölftägigen Reise vom 01. bis zum 12. Juni 2013 will der NABU seine Gäste für die Ursprünglichkeit der Masurens begeistern. „Es sind nur noch wenige Restplätze
für diese vorerst letzte Masurenfahrt vorhanden“, freut sich Jürgen Hicke vom NABU Rotenburg, für Anmeldungen und weitere Informationen steht die NABU Umweltpyramide in Bremervörde unter Telefon
04761 71330 bereit.
„Seit 2008 wird diese Reise in einen der vergessenen Winkel der Europäischen Gemeinschaft angeboten und hat dabei fast zweihundert Reisegäste in seinen Bann gezogen. Nicht wenige haben die Fahrt
inzwischen mehrfach mitgemacht, weil sie so begeistert waren“, erklärt Diplom-Biologe Axel Roschen, Leiter der NABU Umweltpyramide, der zusammen mit Jürgen Hicke die Tour begleiten wird. Im
Mittelpunkt steht die Naturvielfalt Masurens, aber auch Kultur und Geschichte kämen nicht zu kurz, so der NABU. Mehrere Tage wird ein namhafter ortskundiger Naturführer die Gruppe begleiten und
unter anderem die Rückzugsgebiete von Blauracken, Schreiadlern und vielen anderen Arten der masurischen Natur zeigen.
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Alle unsere großen Flüsse, so auch die Oste, sind durch Uferbefestigungen und Begradigungen in ihren Betten gefesselt. Dabei ist ein Fluss ein sehr dynamisches System, das sich ohne die menschliche Gängelung ständig verändern würde. Im Flachland sind dies die Mäander, also weit geschwungene Flussschleifen, die im Überschwemmungsraum über die Jahre immer neu gebildet werden. Bei Hamersen wurde die Oste durch einen Eingriff jetzt wieder "in die Freiheit entlassen". Unter der fachlichen Planung der NABU Umweltpyramide durften dort an einem früher einmal begradigten Flussabschnitt im vergangenen Jahr sogenannte DStrömungslenker eingebaut werden.
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